Jesus Christus,  der Mythos im Laufe der Geschichte.

(Justin und Origenes)

 

 "Das Märchen von Christus ist Ursache, dass die Welt noch 10000 Jahre stehen kann und niemand recht zu Verstande kommt, weil es ebensoviel Kraft des Wissens, des Verstandes, des Begriffes braucht, um es zu verteidigen, als es zu bestreiten." (Goethe an Herder, 04.09.1788).

 

 

Justin der Märtyrer (*ca. 100 in Nablus, †ca. 165 in Rom), Philosoph, Apologet und Heiliger zugleich, sah im Christentum die wahre Lehre und wandelte die Logos - Philosophie um in eine Logos - Theologie. Er greift auf die Ausführungen Philons von Alexandrien zurück und für ihn ist Jesus der inkarnierte Logos und dieser ist Gott. Er liest aus dem Alten Testament der Hl. Schrift - vom Besuch Gottes bei Abraham (in Gestalt dreier Männer, Gen 18) - heraus, dass bei Gott eine "Mehrzahl" ist, denn der Logos ist von Gott gezeugt, "und es ist der Erzeugte der Zahl nach ein anderer als der Erzeuger". Gott ist für Justin (nach hellenistischem Vorbild) so sehr unveränderlich und ewig, dass er selbst nicht handeln kann. Dazu bedarf es vielmehr des Logos als Schöpfungsmittler der nunmehr, als christliche Erweiterung, in Jesus Christus inkarnierte. Dabei unterscheidet er zwischen dem Logos, der von Ewigkeit in Gott und mit ihm identisch ist (Lógos endiátheos), und dem Logos, der "im Anfang" aus ihm hervortrat (Lógos proforikós); ein Versuch, den Monotheismus zu bewahren, was allenfalls verbal gelungen ist, denn der Sache nach ist der mit Gott identische Logos nur eine andere Bezeichnung für Gott, und dieser auch nur ein Denkmodell, und der "im Anfang" aus Gott gezeugte Logos hat eben einen Anfang und ist Gott in minderer Form. (Der Weg über die Binität zur Trinität nimmt hier seinen Anfang).

 

 Justin bediente sich  als erster bei der Verteidigung des christlichen Glaubens gegen "Heiden und Irrlehrer" und den röm. Staat  der griechischen (also heidnischen) Philosophie und  übernahm dabei ziemlich ungeniert ganz einfach Teile der griechischen Mythologie:

"Wenn wir aber weiterhin behaupten, der Logos, welcher Gottes erste Hervorbringung ist, sei ohne Beiwohnung gezeugt worden, nämlich Jesus Christus, unser Lehrer, und er sei gekreuzigt worden, gestorben, wieder auferstanden und in den Himmel aufgestiegen, so bringen wir im Vergleich mit den Zeussöhnen nichts Befremdliches vor... Wenn wir aber sagen, er sei auf ganz eigene Weise entgegen der gewöhnlichen Abstammung als Logos Gottes aus Gott geboren worden, so ist das, wie schon vorhin gesagt wurde, etwas, was wir mit euch gemeinsam haben, die ihr den Hermes den von Gott Kunde bringenden Logos nennt. Sollte man aber daran Anstoß nehmen, dass er gekreuzigt worden ist, so hat er auch das mit euren vorhin aufgezählten Zeussöhnen (Anm.: Hermes, Asklepios, Dionysos, Herakles) gemeinsam, die auch gelitten haben; denn von diesen werden nicht gleiche, sondern verschiedene Todesarten erzählt, so dass er auch in der ihm eigentümlichen Todesart ihnen nicht nachsteht... Wenn wir ferner behaupten, er sei von einer Jungfrau geboren worden, müsst ihr hierin eine Übereinstimmung mit Perseus zugeben. Sagen wir endlich, er habe Lahme, Gichtbrüchige und von Geburt an Siechende gesund gemacht und Tote erweckt, so wird das dem gleichgehalten werden können, was von Asklepios erzählt wird... Aber nicht deshalb, weil wir dasselbe wie sie (Anm.: die Heiden) lehren, verlangen wir Annahme unserer Lehre, sondern deshalb, weil wir die Wahrheit sagen." (Just. Apol. 1,20 ff, 23.)

 

So einfach ist das: Christus ist der Logos wie Hermes, er wird von einer Jungfrau geboren wie Perseus, er heilt Kranke und erweckt Tote wie Asklepios, weist eine eigentümliche Todesart vor und leidet wie andere Götter und fährt wie sie zum Himmel auf.  Bei den Urhebern ist es unwahr,  bei den Abschreibern ist es die Wahrheit. Dann glaubt mal schön!

 

Hermes                                     Perseus                                     Asklepios

 

 

Wenn man einen Mysteriengeweihten heute ins Leben zurückrufen könnte, so würde er uns bestätigen, dass er sich bei der Heilandsgestalt Jesus von der Geburt bis zur Himmelfahrt Szene für Szene an die beiden Heilande Dionysos und Herakles erinnert fühlt.

Hermann Raschke, Theologe

 

                                

         Dionysos                                                                   Herakles

 

Die Kirche ist dessen schuldig, was sie den anderen vorwirft, sie hat gestohlen; es ist das alte Lied: Haltet den Dieb! Das ist die Taktik, wenn man die Verfolger von sich ablenken will, während man doch selber der eigentliche Dieb ist.

Hermann Raschke, Theologe

 

Überall da, wo die kontemplativen Philosophen und Weisen auf Mythologie stießen, wandten sie sich direkt gegen diese (was eine sehr heikle Sache war, wie Sokrates am eigenen Leibe erfahren musste; die alten Götter schiebt man nicht so einfach weg, vor allem dann nicht, wenn sie als kulturelles "Bindemittel" dienen), oder sie ließen sich auf die behutsame, allmähliche rationale Umdeutung der Mythen ein. Dadurch konnte der Mythos bewahrt, seine ursprüngliche Bedeutung aber negiert werden.

Das ist sicherlich eine der faszinierendsten Seiten der ganzen Ära, ob wir die Gnostiker betrachten ("Wenn man die Systeme der Gnostiker liest, bekommt man das Gefühl, dass sie die Mythologie rationalisiert haben und dieses Gefühl ist richtig.") oder Philo  ("Er hält an der verbalen Inspiration des Alten Testaments fest, und doch verwandelt er es durch seine Theorie der rationalen Allegorisierung  in ein moralisches und metaphysisches Märchen.") oder Platon und Aristoteles ("Platon hatte ganz entschieden behauptet, Religion müsse in ihren frühen Stadien mythologisch sein, (sozusagen)...eine therapeutische Lüge'; er mahnt uns, sie niemals wörtlich zu nehmen").

Von dieser Gesinnung war auch Origenes. (Griechischer Philosoph und Kirchenvater, * 185 in Alexandria. War zunächst an der Alexandrinischen Schule tätig, gründete dann aber eine eigene Schule in Caesarea. In enger Anlehnung an die griechische Philosophie erarbeitete er eine systematische christliche Theologie, wobei er vor allem neuplatonische Gedanken sowie den Logos - Begriff zur Anwendung brachte. Ausgangspunkt für seine Überlegungen war die Frage, inwieweit der Logos und der Geist wirklich Gott seien, wenn sie einen Anfang in der Zeit hatten, d.h. inwiefern von Gott ein Tätigwerden angenommen werden könne, das selbst  nicht ewig ist. Er schreibt: "Wie kann man meinen oder glauben, dass Gott Vater jemals auch nur den geringsten Augenblick ohne die Zeugung dieser Weisheit existiert habe... Daher wissen wir, dass Gott beständig Vater seines eingeborenen Sohnes ist, der zwar aus ihm geboren ist..., doch ohne jeden Anfang". Was dann aber wiederum heißt, dass der Vorgang der Zeugung des Sohnes ein immerwährender, ewiger ist.  Da jedoch Sohn und Geist der Welt die Schöpfung und Erlösung vermitteln, müssen diese Funktionen in gleicher Weise ewig sein, ohne Anfang in der Zeit. Das ist der Grund dafür, dass die Schöpfung nach Origenes eine Stufe kennt, die dem konkreten Anfang der Weltwirklichkeit und Geschichte gegenüber präexistent ist, und eine zweite, die zeitlich ist... Logos und Geist sind zwar Mittler vom Vater her, gehören aber selbst auch dieser präexistenten Schöpfung zu. Gottheit und Schöpfung schieben sich also im präexistenten Raum ineinander. Die sichtbare Welt der zweiten, zeitlichen Stufe ist Folge eines präexistenten Sündenfalls der Geister der präexistenten Schöpfung (gnostisches Motiv), hat aber eine Chance, sich zu bewähren (antignostisches Motiv). Dies mag genügen, um die Denkstrukturen der Gebildeten dieser Zeit aufzuzeigen, die dann zur Dreifaltigkeit (Trinität) und zum nicänischen Glaubensbekenntnis führten. Origenes bemühte  sich insbesondere um eine methodisch gesicherte Auslegung der Bibel. Dafür hob er die allegorische Auslegung der Schrift hervor, eine Disziplin, in der er es, wie wir oben sahen, zur Meisterschaft brachte. Er starb 254 in Tyros an den Folgen von Folterungen im Rahmen der Christenverfolgungen.

Origenes beeinflusste nahezu die gesamte Theologie des griechischen Ostens vom 3. bis 5.Jahrhundert. Im Gegensatz zur unbehinderten Verbreitung seiner Exegese und Spiritualität,

 

lösten seine Metaphysik und Trinitätslehre, besonders seine Vorstellung von der Präexistenz der Seelen, der allgemeinen Auferstehung,  der Reinkarnation, der Pluralität der Schöpfungswelten und der Ewigkeit der Materie, die origenistischen Streitigkeiten aus: Als im 4. Jahrhundert namhafte Theologen wie Hieronymus die Rehabilitierung des ehemals exkommunizierten Origenes betrieben, erreichte der Metropolit von Zypern Epiphanios angesichts von Auseinandersetzungen unter den Mönchen Ägyptens die Verurteilung des Origenes (399). Als im 6.Jahrhundert Mönche Palästinas erneute Anklage wegen derselben Inhalte erhoben, ließ Kaiser Justinian I. häretische Lehren aus den Werken des Origenes zusammenstellen und auf einer Synode in Konstantinopel (543) verurteilen. Sie wurden nachträglich den Akten des 2. Konzils von Konstantinopel (553) hinzugefügt und somit allgemein verworfen).

 

 

Tertius et Quartus Tomi Operum Origenis Adamantii

       quorum Tertius complectitur, post Apologian

                                explicanda.

 

Ganz unverblümt verhöhnt Origenes alle wörtlich genommenen Mythen. Er spricht mit Verachtung von jenen Christen, die die Versprechungen und Drohungen des Alten Testaments wörtlich nehmen. Er glaubt nicht an das Weiterleben der Einzelseele oder des Ich, er glaubt nicht, dass das Heil in so etwas wie Fortdauer des Ich besteht - das wäre sogar die Hölle. Erlösung liegt für Origenes vielmehr in der Entdeckung, dass Gott alles in allem ist - kurz, er war von ganz und gar neuplatonischer Ausrichtung. Er glaubte nicht einmal an die Auferstehung des Leibes. "Kaum vermag er seine Ungehaltenheit zu zügeln angesichts der grobschlächtigen Anschauungen der Traditionalisten über den Jüngsten Tag und die Auferstehung der Toten: "Die Evangelien sind nicht wörtlich zu nehmen. Wie soll man stoffliche Körper wieder zusammensetzen, deren sämtliche Bestandteile längst in andere Körper eingegangen sind? Zu welchem Körper gehören diese Moleküle? Da sieht man mal", bemerkt er höhnisch, "in welche Tiefen des Unsinns der Mensch abzusteigen bereit ist, wenn er nur zu frommen Versicherungen wie, 'bei Gott ist nichts unmöglich', seine Zuflucht nehmen kann". 

Nun war Origenes aber auch Christ (und schon mit achtzehn Jahren Lehrer an der Katechetenschule von Alexandria), also bis zu einem gewissen Grade an die Heilige Schrift gebunden. Da verfiel er auf eine glänzende Lösung, für die er (zusammen mit Philo) zu Recht berühmt ist und zu Recht als Genie angesehen wird; dieser Lösung würde man sich fortan immer dann bedienen, wenn Mythologie sowohl negiert als auch bewahrt werden sollte: die allegorische Methode.

 Ein Mythos, (z.B. der Christus-Mythos) sagt er mit Blick auf das Alte Testament, lässt sich auf drei Ebenen auslegen, wörtlich, ethisch und allegorisch, wobei jede nächstfolgende Lesart als "höher" aufzufassen ist. Die wörtliche Auffassung ist einfach das, was der Mythos (z.B. ein Evangelium von Jesus Christus) an der Oberfläche sagt; die ethische Auffassung bereitet den (Christus)-Mythos rational für die Anwendung auf vorliegende ethische Fragen auf; die allegorische kann dem (Christus)-Mythos praktisch jede mystische oder spirituelle oder transrationale Bedeutung geben, die man nur will, vorausgesetzt, sie ist mit den zwei vorausgehenden Ebenen "stimmig".

Das Geniale dieses Einfalls liegt darin, dass man sich einen prärationalen Mythos hernimmt und ihn auf der rationalen wie auf der transrationalen Ebene so aufbereitet, dass man ihm entnehmen kann, was jeweils notwendig ist - ganz unabhängig von der ursprünglich intendierten Sinngebung. Die Auslegung also trägt den Mythos weit über sich selbst hinaus, zuerst in den Raum der Vernunft und dann in den Raum des GEISTES. So wird er ganz bewahrt und ganz negiert.

So kann Origenes den Mythen jede höhere Bedeutung geben, die ihm vorschwebt - und dabei die Autorität der Schriften sowohl hochhalten als auch umgehen. Das blieb auch weiterhin das probate Mittel für  die christliche Kirche,  wenn sie einen Mythos etwas anderes sagen lassen wollte, als er nach eigenem Bekunden meinte. Allerdings argwöhnte die Kirche, dass Origenes da "unter der Wasserlinie" ein Loch in ihre Mythen gesprengt hatte. Dass seine Ausrichtung auf die höheren Bedeutungsebenen deswegen gefährlich sei, da man damit der niederen, der wörtlichen Ebene im Grunde alle Substanz abspricht.  (Und sie statuierte dies exemplarisch an Origenes, indem sie ihn aus unterschiedlichen Gründen bis ins 6. Jahrhundert mehrfach verwarf, rehabilitierte und wieder exkommunizierte, bis er schließlich auf der Strecke blieb, aber seit der Renaissance zu neuer Blüte kam, da seine Methode alle neueren Auslegungen wieder fundiert. (Anm.: Offiziell ist der Kirchenbann gegen ihn noch nicht aufgehoben).

Als Beispiel für eine nicht gelungene und nicht zeitgemäße Aufbereitung eines Mythos sei die Enzyklika Ecclesia de Eucharistia von Papst Johannes Paul II aus dem Jahr 2003 genannt. (Siehe auch: "Der eucharistische Jesus").

Alle jene, die Mythen wörtlich nahmen, bezeichnete Origenes als "bloß Gläubige" oder "schlichte Gemüter" (mit ein Grund für die Kirche, unter Berufung auf  Paulus den stets manipulierbaren "Glauben" zu ihrem privilegierten Sakrosanktum zu erheben und die wörtliche Deutung der Evangelien bis in den Fundamentalismus der heutigen Tage hinein fröhliche Urständ feiern zu lassen). So streng Origenes mit den Philosophen, die an "Albernheiten" glauben, ins Gericht geht, soviel "Toleranz bringt er den volkstümlichen, halb mythologischen Überzeugungen der ungebildeten Christen entgegen. Der Logos unterweist die Menschen auf je verschiedene Weise, ihren Fähigkeiten entsprechend; manche brauchen Milch, andere Fleisch." (Siehe auch 1 Kor 3,1-2 und Hebr 5,11-14). Auch bei Clemens von Alexandrien, dem (vermuteten) Vorgänger von Origenes an der berühmten alexandrinischen Theologenschule, stand der "Erkennende" (der griechischen Philosophie und der verbotenen Schriften der Gnosis) hoch über dem einfachen Gläubigen, wobei er die Christen in solche "erster Klasse" (Wissende) und solche "zweiter Klasse" (Glaubende) einteilte. Thomas von Aquin schreibt in seiner "Summa contra Gentiles" (entstanden ca. 1259-64) "Die Beweisführung (für religiöse Wahrheiten) ist schwierig und kann nur von Gelehrten verstanden werden; der Glaube aber ist nötig für die Ungebildeten, für die jungen Menschen und all diejenigen, denen es an Muße fehlt, sich mit Philosophie zu beschäftigen... Für sie reicht die Offenbarung aus." (Seit einem Erlass Leos XIII von 1879 muss an allen katholischen Lehranstalten mit philosophischer Fakultät  das thomistische System als das einzig richtige gelehrt werden). Noch heute unterscheidet man in akademischen Kirchenkreisen zwischen der "christlichen Elite" und den "simplices" oder "idiotai".  

Doch seit Origenes  dauerte es noch 15 Jahrhunderte, bis die Philosophen der Aufklärung gegen die wörtlich genommenen Mythen anrannten, wie einst Origenes. Bei fast jeder einzelnen Tatsachenbehauptung der Bibel und damit der Kirche, ließen sich anhand von rationalen Beweismitteln eklatante Mängel aufzeigen, und der Schluss lag nicht fern, dass sie schlicht und einfach falsch seien. (Siehe auch "Bibelhermeneutik"). Alle Kirchenreligion wurde für die Philosophen der Aufklärung zur Zielscheibe des Spottes, und so konnte es nicht ausbleiben, dass schließlich alle mythologischen Glaubensinhalte für null und nichtig erklärt wurden und damit das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wurde, denn  große Philosophen und Weise, Philo, Plotin, Giordano Bruno, Nikolaus von Kues und Meister Eckehart hatten selbst ganz gewiss alles Mythische und auch die Vernunft transzendiert, aber sie äußerten sich in einem mythologisch geprägten Umfeld und diesem Umfeld gemäß; so kam es, dass praktisch alles, was sie zu sagen hatten, ebenfalls über Bord geworfen wurde. Gott wurde für tot erklärt, die Natur für das einzig Lebendige und unter diesem vernichtenden Blick wurde die moderne westliche Welt geboren.

Merke: „Wenn die biblischen Verfasser erlebten, wie ängstlich wir mit jedem ihrer Wörter, ja Buchstaben und Satzzeichen umgehen, sie würden sich über uns, wenn sie’s vermöchten, in ihren Gräbern noch einmal totlachen".

(Heinz Zahrnt, dt. Theologe, 1915-2003)

 

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