Inhalt der Bibel

Das Alte Testament

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 Bonmots von Heinz Zahrnt zur Bibel.

Heinz Zahrnt, geboren 1915 in Kiel, galt zuletzt als der große alte Mann des deutschen Protestantismus. 25 Jahre lang, von 1950 - 1975, war er Chefredakteur des "Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatts", von 1960 - 1999 im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Seine Bibliographie umfasst rund 30 Werke, darunter sein Klassiker "Die Sache mit Gott" (1966). Er starb im November 2003 in Soest, Westfalen.

(Die folgenden Zitate stammen aus seinem letzten Buch „Glauben unter leerem Himmel“, Piper, ISBN 3-492-04212-0):

„Die Bibel ist nicht die Urkunde der Offenbarung Gottes selbst, sondern die Urkunde des Glaubens von Menschen an Gottes Offenbarung“.

„Gott sei Dank hat Gott nicht alles gedacht, gesagt und getan, was in der Bibel über ihn geschrieben steht! Er hat uns sein Wort gegeben, nicht seine Wörter – die Wörter stammen von Menschen. Auch wenn es in der Bibel heißt: „Der Herr hat geredet“, geschieht solches Reden durch Menschen.  Darum sollen wir Gott zwar beim Wort, aber die Bibel – um Gottes willen! – nicht wörtlich nehmen".

„Wir leiden gleichermaßen unter der Historisierung, Dogmatisierung und Institutionalisierung des Christentums und schleppen uns müde an dem Transport seiner Wahrheiten durch die Jahrhunderte. Was auch als Anruf und Frage aus der Gegenwart an uns dringt, immer durchlaufen wir zunächst unsere Vergangenheit bis zu den Ursprüngen in Orient und Okzident . Und wenn wir dort angelangt sind, stockt uns nicht etwa der Atem, sondern uns ist die Luft ausgegangen, und es fehlt uns an Sauerstoff, das heißt an Mut, Kraft und Phantasie zur eigenen frischen Aussage“.

„Wenn die biblischen Verfasser erlebten, wie ängstlich wir mit jedem ihrer Wörter, ja Buchstaben und Satzzeichen umgehen, sie würden sich über uns, wenn sie’s vermöchten, in ihren Gräbern noch einmal totlachen".

„Zwar ist die Bibel das Licht des Glaubens, das in der Welt leuchtet, aber die Gegenwart liefert den Sauerstoff, der das Licht erst zum Brennen bringt, (sodass) aus dem Buchstaben wieder der Geist hervorgeht. Wollen wir verbindlich sagen, was die Bibel sagt, dann müssen wir es anders sagen; unter Umständen müssen wir sogar etwas anderes sagen.“

Merke: „Nicht Festschreibung, sondern Fortschreibung und darum biblisch, nicht biblizistisch heißt heute das Gebot angesichts der stets strittigen Auslegung der Bibel. Dabei handelt es sich nicht um Beliebigkeit, sondern um Verbindlichkeit: Nicht „wie es euch gefällt“, sondern „was der Fall ist“.

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